Ausbildungskurse
Systemische/r Anti-Gewalt-Trainer/in ©
Deeskalations-Trainer/in
Kompetenzerweiterung und systemische Interventionsstrategien
im Umgang mit verhaltensoriginellen Menschen.
Termine & Inhalte 2012
Voraussetzungen:
PädagogInnen, LehrerInnen, ErzieherInnen, Soziale Dienste, Jugendhilfeträger aus der Arbeit mit gewaltbereiten (und gewaltroutinierten) Kindern und Jugendlichen (Schule, Jugendeinrichtung, Wohnheim, offene Jugendarbeit, Jugendgerichtshilfe, Kinder und Jugendpsychiatrie, etc.), Fachkräfte aus Bewährungshilfe und Strafvollzug.
- Pädagogische oder therapeutische Grundausbildung
- in der Regel zwei- bis dreijährige Berufserfahrung
- Bereitschaft zur Selbsterfahrung
- positive Haltung gegenüber verhaltensoriginellen Menschen
- Flexibilität und Energie
Ausschlusskriterien
Die Fortbildung ist nicht für Personen geeignet, die eine unbearbeitete eigene Gewaltgeschichte haben. Ein weiteres Ausschlusskriterium ist die Einnahme persönlichkeitsverändernder Medikamente. Ausnahmen sind in begründeten Einzelfällen möglich.
Abschlussvoraussetzungen
Regelmäßige Teilnahme an allen Kursblöcken (max. 10% Fehlzeiten ermöglichenden erfolgreichen Kursabschluss). Bereits während der Ausbildung sind das Erstellen eines eigenen Trainingskonzeptes sowie die praktische Umsetzung in einem Training und die darauf resultierende Evaluation erforderlich.
Teilnehmer, die keine pädagogische Grundausbildung haben, bekommen die Auflage, Trainings ausschließlich mit einem ausgebildeten Pädagogen im Team durchzuführen. Zuwiderhandlungen führen zum sofortigen Entzug des Zertifikates.
Inhalte und Zielsetzungen
Unsere Erfahrung der letzten Jahre haben verdeutlicht, dass erst eine fachliche Kombination der unterschiedlichen Ansätze, den zahlreichen Erscheinungsformen und der Komplexität von Gewalttaten gerecht werden. In der Zusatzqualifikation werden die verschiedenen Methoden zu einem im Alltag praktikablen und erfolgreichen „konfrontativen Arbeitsstil“ gebündelt.
Das Qualifizierungskonzept berücksichtigt neben der persönlichen Kompetenzerweiterung im Sinne einer grundsätzlichen Haltung, auch Fragen der Organisationsentwicklung, denn ein abgestimmter und effektiver Ordnungsrahmen der Institutionen, trägt zur Minderung aggressiver Verhaltensweisen bei. So steht für die unterschiedlichen Phänomene gewalttätigen Verhaltens ein umfassendes und differenziertes Handlungsset zur Verfügung.
Sie werden zur Führungskraft für Gewalttäter und gewaltbereite Jugendliche ausgebildet. Die Veranstaltungsreihe verbindet theoretische Hintergründe und praktische Methodenanwendung. Sie ist aber vorrangig praxis- und selbsterfahrungsbezogen angelegt. So werden konfrontative Interventionsstrategien geübt und somit auch selbst erfahren. Die Selbsterfahrung bringt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern mehr Sicherheit im Umgang mit verhaltensoriginellen Menschen.
Im Vordergrund steht ein humanistisches Menschenbild, welches das Individuum liebenswert findet und versteht, während die Taten missbilligt und konfrontativ bearbeitet werden.
Wir werden die TeilnehmerInnen aber dazu befähigen mit Antagonisten zu arbeiten. Hierzu werden wir eine Menge praktischer Anleitung bieten und Begleitung in der konzeptionellen Arbeit anbieten. Während der Fortbildung stehen wir bei der Umsetzung des Trainings beratend zur Verfügung. Es ist unbedingt erforderlich, bereits während der Ausbildung mit der Umsetzung des Erlernten zu beginnen. Zur Qualitätssicherung werden zwischendurch theoretische und praktische Abfragen des Lernstandes durch die Trainer durchgeführt.
Nach erfolgreicher Teilnahme erhalten die Teilnehmer ein Zertifikat und sind befähigt, Systemische Anti-Gewalt-Trainings© und Deeskalations-Trainings durchzuführen.
Neuer Informationsflyer 2012
Download des Flyers
Wir bieten Ihnen die Inhalte dieses Trainings auch als Flyer zum Download an: SAGT-Anti-Gewalt-training-2012




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