Neue Webseite ab 1. Mai 2011

Die neue Webseite von Anti-Gewalttraining ist online. Die neue Form soll Interessierten die Möglichkeit des Dialogs durch das Hinterlassen von Kommentaren ermöglichen.

Neues Ausbildungskonzept SAGT

Neues Ausbildungskonzept SAGT wird vorgestellt - Informationsflyer online zum Download.
Termine auf der Seite "Ausbildungskurse"

Zur Person

Andreas Sandvoß

Jahrgang 1967
  • Leiter des Zentrums für Konfrontative Pädagogik
  • Diplom Sozialpädagoge (FH-Düsseldorf)
  • Anti-Aggressivitäts-Trainer© (Gall, Brand, Prof Dr .Weidner/IKD)
  • Coolness-Trainer© (Gall, RAA Essen)
  • Deeskalationstrainer (Gewalt-Akademie-Villigst)
  • Sicherheitstrainer Mobile Seilkonstruktionen (European Ropes Course Association (ERCA), i.A.)
  • Dozent/Lehrbeauftragter (GH-Duisburg/Essen, FH Dortmund)
  • Ausbilder (Anti-Gewalt-Trainer/innen, Deeskalationstrainer/innen)
  • Schulsozialpädagoge (Land NRW)
  • Ausbildung provokative Therapie bei Frank Farrelly und Keith Johnston i.A.
15 Jahre Berufserfahrung in den Bereichen:
  • Jugendhilfe (Allgemeiner Sozialdienst, Pflegekinderdienst, Heimerziehung)
  • Schule (Schulkindergarten, Grundschule, Hauptschule, Förderschulen)
  • Auslandsprojekte (Leuchtfeuer Köln-Tuletorn Projekt Estland, Projekt Fahr-Away Solingen- Arbeit mit Sinti und Roma auf Korsika)
  • Erwachsenenbildung (LVR, RAA, Bezirksregierungen, Jugendämter, Universitäten, Familienbildung)
  • Anbieter von Trainings für gewaltbereite mono und multiethnische Gruppen, Berater von Schulen und Jugendhilfeeinrichtungen zum Thema: Umgang mit Gewalt/Rassismus
  • Beratung und Training
  • Anti-Rassismusarbeit

 

 

Eine Antwort auf Zur Person

  • Hans-Jürgen Nitsch sagt:

    Hallo,
    Ich möchte mich gerne aus aktuellem Anlass bei Informieren, wo häusliche Gewalt in der Familie anfängt.
    Wenn einer der Elternteil im Streit (der immer mal vorkommen kann) mit dem Ehepartner oder mit den Kindern verbal “ausrastet”, mal mit der Faust auf den Tisch haut oder in seiner Rage gegen einen Gegenstand tritt (zum Beispiel ein Spielzeug) ist das bereits Gewalt?

    ich würde mich über einen kurze Stellungnahme sehr freuen.

    Viele Grüße,

    Zum Sachverhalt:

    Ich lebe seit 12 Jahren in einer festen Beziehung. Seit etwas mehr als 4 Jahren sind wir verheiratet. Meine Frau und ich haben zwei gemeinsame Kinder, Jan-Erik – 25.09.2000 und Tim-Oliver – 29.04.2002.

    Die Trennung wurde einseitig, seitens meiner Frau am 18.04.2011 ausgesprochen. Wohnort war: Wackenbrucherstrasse 103, 46485 Wesel.

    Beide Elternteile haben das Sorgerecht!

    Meine Frau hat aus erster Ehe eine 16 Jährige Tochter – Johanna – 04.09.1994.

    Johanna hat in den vergangen Jahren, ich glaube es waren 4 oder 5 Jahre, in einer vom Jugendamt Essen begleiteten Maßnahme, in einer Einrichtung für Kinder mit körperlichen- und seelischen Behinderungen / Verletzungen, in der Nähe von Osnabrück gelebt. (Solveigs Hof à Hof Moorlicht) Vor ca. 14 Tagen teilte mir meine Frau mit, dass Johanna dort nicht länger bleiben möchte und auch nicht könne, da es zu Komplikationen mit dem Erzieher – Team vor Ort gekommen sei!

    Johanna würde nach, beziehungsweise in den Osterferien wieder bei uns einziehen und meine Frau hatte mich aufgefordert im gleichen Zeitraum auszuziehen. Ich habe das in dieser Form nicht akzeptiert und dem auch so nicht zugestimmt.

    Zur Erklärung:

    Johanna hatte seit ihrer frühsten Kindheit, nach dem sich Ihre Eltern getrennt hatten, permanent wechselnde Aufenthaltsorte. Bevor Johanna in die Lebensgemeinschaft Hof Moorlicht eingezogen ist, war Sie zunächst in einem Mädchenhaus der Stadt Essen und in der psychiatrischen Klinik in Essen. Die ersten Jahre am Hof Moorlicht verliefen recht gut, in den vergangenen zwei Jahren kam es jedoch dort auch mehrfach zu Komplikation in der Waldorfschule die Sie besuchte und mit den Mitbewohnern und dem Erzieher-Team. Johanna hatte zum Beispiel im vergangenen Schuljahr unter anderem wochenlang die Schule nicht besucht, sich verweigert, sich in Ihrem Zimmer eingeschlossen und die in der Lebensgemeinschaft lebenden Person gegeneinander ausgespielt und manipuliert.

    Johanna ist dann am 16.04.2011 wieder in unser Haus eingezogen, ohne das ich darüber in Kenntnis gesetzt worden bin!

    Am 18.04. morgens ist es dann zu einer von Johanna konstruierten Provokation gekommen. Nach einer kurzen verbalen Auseinandersetzung kam es zu einem sehr leichten Körperkontakt in der Form, das ich Johanna einen Holzkochlöffel aus der Hand genommen habe, den ich regelmäßig zum kochen benutze und den Sie zum Batiken benutzen wollte. Dieses geschah in Anwesenheit von Jan-Erik, wir waren gerade beim Frühstücken, meine Frau war nicht im Haus! Johanna selbst oder die Großeltern mütterlicherseits haben dann die Polizei gerufen. Nach langem hin und her hat die Polizei dann angedroht mich der Wohnung zu verweisen und eine Strafanzeige wegen Körperverletzung anzuhängen. Zuvor hat meine Frau in Anwesenheit der Polizei die Beziehung beendet und mich aufgefordert das Haus unverzüglich zu verlassen. Ich hab mich dann dazu entschieden freiwillig zu gehen, habe in 1 ½ Stunden die nötigsten Dinge zusammen gepackt und bin zusammen mit Jan-Erik, der bei mir bleiben wollte, zu meiner Schwester nach Wesel – Büderich gefahren, wo auch die Oma von Jan-Erik lebt und wohnt.

    War das bereits Gewalt???

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